046: Sicherheitslücken, KI und noch so Kram
S01:E46

046: Sicherheitslücken, KI und noch so Kram

Episode description

Ich spreche ziemlich lange über die letzten Sicherheitsupdates für Podlove und die Folgen daraus für Podcastende, die selber hosten (wollen). Außerdem geht es um verschiedene andere Themen, wie etwa KI-generierte Inhalte und deren Kennzeichnung.

Weiterführende Links:

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Moin und herzlich willkommen zum Podjournal. Ich bin Jörn Schaar,

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Journalist und Podcaster aus Rieseby in Schleswig-Holstein und ich kehre hier

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einmal im Monat die Nachrichten für die deutschsprachige Indie-Podcast-Szene zusammen.

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Das hier ist die Episode 46 vom 1. August 2026 und Junge war das ein stressiger

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Monat für Podlove-Nutzende. Das wird jetzt ein ziemlich langer Block zum Start.

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Diesen Monat gab es nämlich gleich zwei super dringende Updates für den Podlove-Publisher

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für WordPress. So dringend, dass Oberentwickler Eric eine Anleitung geschrieben

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hat, wie man das Update machen kann, bevor es im Plug-in-Verzeichnis von WordPress

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zu sehen ist. Das war passiert:

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Es gab eine Lücke im Publisher, die es erlaubte, ausführbare Dateien im Cache von Podlove abzulegen.

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Das sind offenbar Download-Skripte für Webshells. Die machen also eine Hintertür

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auf, die dann wiederum dafür sorgt, dass der Angreifer irgendwo in der ganzen

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WordPress-Installation ausführbare Dateien ablegen kann.

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Dieses erste Update hat genau solche Dateien identifiziert und sie zunächst

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mit anderen Endungen versehen, damit sie nicht mehr sofort ausführbar waren.

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Weil es aber da auch eine Art Workaround für die Angreifer gab,

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kam dann kurze Zeit später das nächste Update, das nun verhindert,

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dass solche Dateien wieder umbenannt und damit ausführbar gemacht werden.

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Die Lücke ist damit zwar geschlossen, es dürften aber sehr viele Installationen

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befallen sein. Ich habe bei meinen anderen Podcast-Projekten mehrere solcher

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Schaddateien im Cache-Ordner von Podlove gefunden und sie gelöscht.

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Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es schlauer gewesen wäre,

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das jeweilige Datum zu notieren, an dem die Datei erstellt wurde,

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und dann das ganze WordPress nach verdächtigen Dateien zu durchsuchen, die jünger sind.

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Denn, so schreibt es Eric im Sendegate, wenn es gelungen ist,

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so eine Hintertür im WordPress zu öffnen, dann ist die Installation im Wesentlichen

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hinüber und da hilft nur noch der Flammenwerfer.

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Während das alles lief, kam auch noch ein Sicherheitsupdate für WordPress selbst,

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das gleich zwei Lücken geschlossen hat, die sich zu einem einzigen Export verketten

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lassen und die einen CVE-Wert von 9,1 hat.

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CVE steht für "Common Vulnerabilities and Exposures" und die Skala reicht bis 10.

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Links sowohl zu der Heisemeldung dazu, als auch zu allen Notfallmaßnahmen stehen

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in den Shownotes. Aber mal ehrlich, wenn du bis heute noch nichts davon gehört

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hast und deine WordPress-Installation nicht automatische Updates eingeschaltet

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hat, dürfte dein Blog inzwischen ziemlich unrettbar befallen sein.

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Was ist nun der Weg daraus? Ich fürchte, es gibt keinen wirklich guten.

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Man kann dieses Problem natürlich mit Geld bewerfen und seine Podcasts zu einem

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spezialisierten Hoster aussagern.

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Da gibt es dann hoffentlich Leute, die solche Lücken zügig erkennen und auch schließen können.

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Unter Umständen gibt es aber auch andere Probleme. Vor einigen Jahren hatte

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Podcaster.de mal einen ziemlich üblen Datenverlust und das sorgte bei mehreren

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Podcasts für sehr viele graue Haare und führte in einzelnen Fällen sogar zum Ende des jeweiligen Projekts.

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Trotzdem erscheint mir das derzeit die beste Lösung zu sein.

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Die andere Variante sind statische Seiten, dass also am Ende HTML steht und nicht PHP.

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Für Podlove gibt es da etwas namens Publovers, da managt WordPress im Hintergrund

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die Inhalte, Das Frontend ist aber HTML und für solche automatisierten Angriffsskripte

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ist dann WordPress erstmal aus der Schusslinie.

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Das ist aber mit einiger Frickelei verbunden. Ich habe initial noch nicht verstanden,

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was ich dafür machen müsste.

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Was es leider nicht gibt, ist ein leicht bedienbares Tool, das eine WordPress-Installation

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nimmt und sie 1 zu 1 als HTML rausrendert.

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Dann könnte man eine bestehende Seite mit sehr überschaubarem Aufwand in eine

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statische Seite umwandeln und dann damit weiterarbeiten.

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Es gibt zwar mit Publii einen Editor, der statische Seiten erzeugt und auch direkt

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auf einen FTP-Server hochladen kann.

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Und er kann auch WordPress-Seiten importieren. Er kommt aber nicht mit Podlove-Episoden

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klar, weil Publii eben für Bloggen ist. Das heißt, dieses System erkennt nur

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Blogposts und WordPress-Seiten, aber nicht diese Custom-Post-Types,

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wie sie Podlove verzeugt.

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Man kann damit grundsätzlich podcasten, wenn man einen weiteren Audio-Player

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einbindet und die XML-Datei für den Feed selber schreibt.

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Hugo wäre auch so eine Sache, da habe ich aber auch noch nicht alles verstanden

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und das ist auch insgesamt sehr frickelig, weil es mit Markdown funktioniert.

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Ich hatte das kürzlich mit mehreren Menschen auf Mastodon diskutiert und bin

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dabei sowohl über das noch in einer frühen Phase befindliche Richard als auch

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über Faircamp gestolpert.

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Beide verfolgen einen ähnlichen Ansatz, nämlich aus den Metadaten der MP3-Dateien

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deines Podcasts eine Website zu rendern und dann einen Feed zu generieren.

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Es gibt Leute, die das ausprobieren wollen. Ich werde das im Auge behalten und weiterberichten.

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In Zeiten von KI-gestützten Detektoren für Sicherheitslücken führt nach meiner

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Einschätzung aber wenig daran vorbei, sich mittelfristig vom Content-Management-Systemen,

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wie wir sie aktuell kennen, zu verabschieden.

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Das wird früher oder später auch sowas wie Castopod betreffen.

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Und wie schnell das Zwei-Mensch-Entwickler:Innen-Team dort reagieren kann,

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kann ich nicht seriös einschätzen.

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Alle relevanten Links zu diesem

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Thema stehen in den Shownotes bei dieser Episode unter podjournal.de.

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Vor vier Wochen hatte ich über das neue Preismodell von Podigee gesprochen und

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darüber, dass sich die Firma auch an der Entwicklung von Podlove beteiligt hat.

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Da wurde ich dann korrigiert, dass deren letzte Kontribution deutlich über zehn Jahre alt ist.

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Auf die Kritik an den neuen Preisen hat öffentlich niemand von Podigee reagiert

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und ich hatte diesen Monat nicht die Energie danach zu haken.

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Arbeit fressen Zeit für Hobby auf, dies, das.

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In der vorigen Episode ging es auch um die Abmahnung der DPA gegen fyyd.

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Die wurde nun zurückgezogen, schreib easy bei Mastodon. Details dazu gab es nicht,

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die Zukunft von fyyd ist aber weiter offen.

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In diesem Monat hat zudem Lars von Auf Distanz öffentlich gemacht,

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dass auch er eine Abmahnung bekommen hat. Ebenfalls von einer durch die DPA beauftragte Kanzlei.

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Und in diesem Fall für ein Blog, das las parallel zu seinem Astronomie- und

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Raumfahrt-Podcast betrieb.

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Das ist besonders blöd, weil es da ein sehr weit zurückreichendes Archiv gab,

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das nachweislich mit Fotos aus Pressemitteilungen bebildert war.

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Also um das ganz klipp und klar zu sagen: Bilder, die von den beteiligten Organisationen

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explizit für die Veröffentlichung in Medien wie zum Beispiel Lars' Nachrichtenarchiv

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überhaupt zur Verfügung gestellt werden.

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Und die sauber mit Urheberrechtshinweisen gekennzeichnet sind und waren.

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Dieses Archiv ist nun offline und wird es wohl auch bleiben.

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Vielleicht sollten wir einfach alle behaupten, dass wir mit allem,

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was wir im Netz tun, einfach nur eine KI trainieren, denn dann sind Urheberrechtsverletzungen

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ja scheinbar kein Problem.

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Apple hat diesen Monat angekündigt, dass iOS 27 auch Transkription und Kapitelmarken

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für Videopodcasts können wird.

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Jemand von Apple hat PodNews gesagt, dass dann auch in Transkripten gesucht

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werden können soll. Man kann also auch per Klick im Text an die entsprechende

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Stelle im Video springen.

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IOS 27 ist aktuell in der öffentlichen Beta-Testphase.

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Apple hat außerdem ein Wartungsfenster für Apple Podcasts angekündigt.

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Am 8. August um 15 Uhr deutscher Zeit beginnt die Wartung. Bis zu zwei Stunden

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sollen Apple Podcasts Connect und die Statistiken dann nicht zur Verfügung stehen.

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Auphonic hat gleich zwei neue Sachen am Start. Das eine ist der Studio Voice

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Filter. Der soll das Audio besser erkennen und Störgeräusche noch doller rausfiltern können.

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Und er soll auch mit Fragmenten umgehen können, die durch Kompression oder Codec-Verluste

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entstehen. MP3 zum Beispiel schneidet ja ein bisschen was vom Audio ab,

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damit die Dateigröße kleiner wird.

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Und diese Verluste können eben

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je nach Bit-Tiefe der MP3 durchaus dazu führen, dass es Verluste gibt.

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Und angeblich kann man mit diesem Filter sogar übersteuertes Audio reparieren.

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Die zweite Neuerung betrifft Videodateien.

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Da kann man nun automatisch Untertitel einpacken lassen. Diese werden mit dem

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LLM Whisper lokal auf dem Auphonic-Server erzeugt und haben eine ganz gute,

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aber längst nicht perfekte Worterkennung.

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Ich sehe in der Regel zwei bis vier unterschiedliche Schreibweisen von Auphonic

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in meinen Transkriptionen und ich würde die Ergebnisse ohne weitere Überarbeitung

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jetzt gerade nicht fest in ein Video einbrennen wollen. Zum Glück muss man das aktiv einschalten.

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Schon im Juni hat Spotify endlich mal erklärt, was sie unter einem "Play" verstehen.

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Leute mit mehr Tagesfreizeit als ich haben das alles mal auseinanderklamüstert

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und in sehr schlaue Texte gegossen. Ich verlinke zwei Quellen dazu auf podjournal.de.

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Edison Research hat untersucht, ob Menschen lieber Menschen oder künstlich generierten

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Stimmen zuhören wollen. Vor dem Test sagten 31% der Studienteilnehmenden,

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sie würden vermutlich eine künstliche Stimme bevorzugen.

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Nachdem alle die Clips gehört hatten, stieg diese Zahl auf 65%.

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Allerdings dachten auch 61%, dass die künstliche Stimme eine menschliche wäre.

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Hinzu kommt: eine Studie der Universität von Südkalifornien hat ergeben,

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dass das Publikum es nicht mag, wenn künstlich generierte Inhalte entsprechend gekennzeichnet sind.

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Social Media Posts, die klar kommunizieren, dass KI-generierte Inhalte zu erwarten

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sind, bekamen weniger Likes, weniger Engagement und warfen auch insgesamt ein

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schlechteres Licht auf die Person oder Marke.

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Jetzt muss man natürlich unterscheiden zwischen einer qualifizierten Studie

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mit 1000 Befragten in der Doppelblind-Untersuchung und einer Untersuchung von

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Social-Media-Posts und den Reaktionen darauf.

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Aber ihr erkennt grundsätzlich den Trend. Übrigens gelten ab dem 2.

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August 26 neue Transparenzregeln für die KI-Nutzung in der EU.

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Der AI-Act sieht vor, dass Bilder, Texte, Audios und Videos,

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die mit sogenannter künstlicher Intelligenz erzeugt wurden, gekennzeichnet werden müssen.

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Das betrifft erstmal nur gewerbliche Inhalte von Firmen wie OpenAI,

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Google, Meta, Adobe und wie sie alle heißen.

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Aber es betrifft eben auch die von Selbstständigen, von Redaktionen oder Agenturen,

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die in die öffentliche Kommunikation gehen. Die EU denkt dabei eigentlich an

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Menschen, die aus diesen Inhalten ein Einkommen erzielen.

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Diese Regeln werden aber schon bei Vereinen ziemlich unscharf.

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Und auch bei Hobby-Podcasts könnte ich mir vorstellen, dass schnell ein wirtschaftliches

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Interesse unterstellt werden könnte.

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Zum Beispiel, wenn man regelmäßig Einnahmen durch HörerInnen spenden bekommt.

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Ich verlinke mal die Informationen zu der Verordnung und erklärende Texte dazu

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in den Shownotes. Und ich werde mir das nochmal genauer angucken und auseinanderfieseln.

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Vielleicht finde ich auch jemanden, der das besser erklären kann.

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Denn da muss man nochmal sehr genau hingucken, glaube ich.

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Pocketcasts hat jetzt eine Heatmap für deinen Podcast-Konsum.

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In einer Grafik kannst du jetzt on-device sehen, wann du Podcasts hörst.

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Monate stehen auf der horizontalen Achse, Wochentage auf der Vertikalen.

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Und da, wo es am stärksten leuchtet, da hast du am meisten gehört.

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Der Ticketverkauf für die So Many Voices Konferenz im November und das Podfluencer

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Festival im Oktober ist gestartet.

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Die Podfluencer treffen sich Ende Oktober, So Many Voices folgt gut vier Wochen

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später. Beide Veranstaltungen finden in München statt.

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Die Podfluencer verleihen auch Preise in neun Kategorien und dafür kann man

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noch bis zum 15. August etwas einreichen.

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Und wie immer bei solchen Sachen immer der Hinweis, ja, man muss sich gewissermaßen

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um den Preis bewerben, denn so funktionieren die meisten Medienpreise in Deutschland nun mal.

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Das war's für diesen Monat. Hinweise, Feedback und Kritik erreichen mich am

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zuverlässigsten per Mail an redaktion@podjournal.de.

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Du kannst mich oder das Podjournal aber auch im Feddivice anschreiben.

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Wie das geht, steht mit allen Themenlinks in den Shownotes auf podjournal.de.